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L'Europe et la Réforme. Histoire, société et politique
Colloque, conférence et exposition


{ séminaire }
mar. 25   [ 10:00 ]  
     Salle Edmond Dune


Billetterie :


Info : En langue française, allemande et anglaise
Web: www.ipw.lu

FR: Il y a cinq cent ans, Luther rendait publique ses 95 thèses à Wittenberg. L'événement allait le faire connaître, non seulement dans toute la chrétienté, mais aussi dans toute l'Europe. Son rayonnement reste encore d'actualité aussi bien en théologie, en philosophie et en histoire que dans la pensée économique, sociale, morale et politique. Cet héritage a laissé sa trace dans l'ensemble de ce qu'il convient d'appeler la culture européenne.



C'est avec plus de mille manifestations d'Ouest en Est et du Sud au Nord, en une centaine de localités, que la République Fédérale d'Allemagne fête le demi millénaire des thèses de Luther. Séminaires et colloques s'organisent et se succèdent dans plusieurs universités, paroisses et fondations pour commémorer 1517, l'année de la Réforme.



Au Luxembourg, cet anniversaire sera célébré sous la forme d'un colloque de deux jours qui rassemblera des chercheurs de six pays (Allemagne, Belgique, France, Grande-Bretagne, Luxembourg et Suisse) qui présenteront et discuteront des résultats de leurs dernières recherches. Danielle Cohen-Levinas donnera une conférence sur « Luther et le judaïsme » et s'entretiendra avec Guy Kirsch et Robert Legros. Le colloque sera complété et illustré par l'exposition Here I stand. Martin Luther, La Réforme et ses conséquences .



DE: 500 Jahre Reformation - 2017 ist das Jahr, in dem die Menschen nicht nur in Deutschland auf das Jahr 1517 zurückschauen, auf das Jahr, in dem Luther seine 95 Thesen erstmals in Umlauf brachte. Mit der Verbreitung dieser Thesen veränderte sich das Antlitz Europas grundlegend. So ist es kein Wunder, dass in zahlreichen deutschen Städten und Gemeinden in vielen Veranstaltungen der Reformation gedacht wird. Auch an den Universitäten werden unzählige Konferenzen, Kolloquien und Seminare organisiert, um sich mit diesem einschneidenden Ereignis auseinanderzusetzen. Mit anderen Worten: Das Jahr 2017 steht in Deutschland und in aller Welt ganz im Zeichen der Reformation.



Die zweitägige Konferenz zum Thema Europa und die Reformation: Geschichte, Gesellschaft und Politik versammelt Forscherinnen und Forscher aus sechs Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg und Schweiz), die ihre jüngsten Forschungsergebnisse präsentieren und diskutieren. Außerdem hält am ersten Konferenztag Danielle Cohen-Levinas einen Abendvortrag zum Thema Luther und das Judentum, den sie im Anschluss mit Guy Kirsch und Robert Legros diskutieren wird. Des Weiteren wird die Konferenz durch die Ausstellung Here I stand. Martin Luther, die Reformation und die Folgen begleitet.



Wenn wir in diesen Tagen auf die Reformation blicken, so schauen wir damit zugleich auf eine der Quellen, aus der sich Europa im Hinblick auf seine Werte speist. Dies bietet die Gelegenheit zu fragen, wo dieses Europa heute steht, welche Werte für uns heute noch gelten - und welche nicht. Das Ziel unserer Konferenz ist es daher, dieses mehrdimensionale Ereignis, das unter dem Begriff Reformation zusammengefasst wird, neu zu durchdenken. Dabei geht es darum, die tiefgehende Transformation zu verstehen, deren Erben wir sind. Dafür müssen wir unsere gegenwärtige soziale und politische Kultur in ein Verhältnis setzen zu diesem historischen Ereignis, um durch diesen Blick neue Wege für die Zukunft zu eröffnen.







Organisation: IPW/ Ambassade d'Allemagne /  Soutien: neimënster





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{exposition}

Lucien Wercollier
Exposition permanente