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Annulé - Literatur und Zeitgeschehen
Elise Schmit lädt ein: Rasha Khayat und Gianna Molinari


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mer. 22.4   [ 19:00 ]   Vente suspendue temporairement
     Salle José Ensch

Tickets: 10 euros ; réduit: 5 euros ; Kulturpass: 1,50 euros

Billetterie :
Email: billetterie@neimenster.lu; Web: www.neimenster.lu; Tél.: +352 26 20 52 444

Info : In deutscher Sprache Web: www.ipw.lu

DE: Moderation: Dr. Henning Marmulla



Lesung und Gespräch



Ein Mann fällt aus einem Flugzeug und alle fürchten den Wolf, eine junge Frau kehrt Deutschland den Rücken, um in Saudi-Arabien zu leben, Menschen verlieren ihren Halt, während das Leben an ihnen vorüberläuft. Wie beeinflusst das Zeitgeschehen das Entstehen literarischer Texte?

Die Autorinnen Rasha Khayat (D), Gianna Molinari (CH) und Elise Schmit (L) lesen Auszüge aus ihren aktuellen Büchern und diskutieren mit Dr. Henning Marmulla über die Vielfalt der Möglichkeiten, sich dieser Frage im Schreiben anzunähern.



Elise Schmit wurde 1982 in Luxemburg geboren und ist dort aufgewachsen. Sie hat von 2001 bis 2007 Germanistik und Philosophie an der Universität Tübingen studiert. Nach zwei längeren Aufenthalten in Tübingen und einem kürzeren in Paris, lebt und arbeitet sie seit 2012 wieder in Luxemburg. Seit 2016 ist sie, zusammen mit Ian De Toffoli und Marc Limpach, Herausgeberinn der Kulturzeitschrift Les Cahiers luxembourgeois. Mehrfach wurden ihre Texte beim Concours littéraire national in Luxemburg ausgezeichnet, unter anderem die Erzählung "Im Zug". "Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen" ist ihre erste eigenständige Buchveröffentlichung. 2019 erhielt sie für ihren Debütroman den "Prix Servais".



Rasha Khayat, geboren 1978 in Dortmund, wuchs in Jeddah, Saudi-Arabien, auf. Als sie elf war, siedelte ihre Familie nach Deutschland zurück. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Bonn. Seit 2005 lebt sie in Hamburg und arbeitet als freie Autorin, Übersetzerin und Lektorin. 2010 war sie Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung. 2016 erschien ihr erster Roman "Weil wir längst woanders sind". Der Roman wurde für den Klaus Michael Kühne-Preis für das beste Romandebüt nominiert.



Gianna Molinari wurde 1988 in Basel geboren und lebt in Zürich. Sie studierte von 2009 bis 2012 Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und danach Neuere Deutsche Literatur an der Universität Lausanne. Sie war Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2012 am Literarischen Colloquium Berlin und erhielt im selben Jahr den Preis sowie den Publikumspreis des 17. MDR-Literaturwettbewerbs. Bei den "Tagen der deutschen Literatur" 2017 in Klagenfurt wurde sie für einen Auszug aus ihrem Debüt "Hier ist noch alles möglich"mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet, 2018 erhielt sie den Robert-Walser-Preis.

Organisation: Institut Pierre Werner / Soutien: neimënster




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